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Gesichtsfeldeinschränkungen in der Neuropsychologie

 

Maßnahmen zur Therapie von Gesichtsfeldeinschränkungen

  • Training großer Blicksakkaden
  • Exploration

 

Nach einer Gehirnschädigung kann das Gesichtsfeld beeinträchtigt sein, so dass man z.B. nach links nichts mehr sieht. Im Gegensatz zur Einäugigkeit ist hier das linke Halbfeld beider Augen betroffen.

Um dies zu therapieren werden mit den Augen größere Blickbewegungen (Sakkaden) geübt, als diese bisher in das betroffene Halbfeld machen (Sakkadentraining). Dies automatisiert sich mit der Zeit und bleibt auch über die Trainingsphase hinaus bestehen. Anschließend wird geübt, Bilder und andere Vorlagen systematisch abzusuchen. Dieses Explorationstraining wird auf immer komplexere und realitätsnähere Suchvorlagen übertragen, anschließend auch im Alltag gezielt angewendet.

Das Ziel besteht darin, die Gesichtsfeldeinschränkung besser zu kompensieren und sich trotz der Einschränkung im Verkehr sicher zu bewegen, d.h. nicht anzustoßen und nichts Wichtiges zu übersehen.

 

 

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