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Gedächtnisstörungen in der Neuropsychologie

 

Maßnahmen zur Therapie von Gedächtnisstörungen

Therapie-Maßnahmen sind z.B.:

  • Einüben von Gedächtnisstrategien
  • „externe Hilfen" wie Kalender oder Smartphone
  • Erinnerungshilfen im individuellen Alltag

 

Nach einer Gehirnschädigung kann das Gedächtnis beeinträchtigt sein. Man unterscheidet Alt- und Neugedächtnis, Kurz- und Langzeitgedächtnis.

Im Altgedächtnis ist alles gespeichert, was Vergangenes betrifft, z.B. biographische Inhalte oder berufliches Wissen. Als Neugedächtnis bezeichnet man die Fähigkeit, Neues dazuzulernen: sich eine Liste mit Besorgungen merken zu können oder morgen noch zu wissen, was man heute erlebt hat.

Das Kurzzeitgedächtnis umfasst die Informationen, die für einen kurzen Zeitraum, also Sekunden oder Minuten, behalten werden können. Im Langzeitgedächtnis sind Dinge länger oder dauerhaft abgelegt.

In der Neuropsychologie wird häufig geprüft, wie gut Informationen ins Langzeitgedächtnis eingespeichert werden können. Gibt es in diesem Bereich Schwierigkeiten, werden in der Therapie Gedächtnisstrategien geübt, wie mit Hilfe von bildhafter Vorstellung verbale Informationen besser behalten werden können. Dies hilft, die Gedächtnisleistung im Alltag zu verbessern.

 

 

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